Um
die neue Ausrüstung in der extremen Kälte zu testen (Schlafsack, Isoliermatte,
Thermounterwäsche, Wind- und Wasserdichte Überkleider, Kocher, etc.)
und die Schwachpunkte derselben zu erkennen, bin ich in der Zeit um Weihnachten
und Neujahr nach Basel, entlang dem Radweg des Rhein-Rohne-Kanals nach Montbéliard,
Besançon, Dôle und Verdun sur le Doubs gefahren, weiter entlang der
Saône nach Chalon und Tournus und durch die Bresse und den französische
Jura zurück nach Genf.
Die ersten Tage waren gezeichnet von -6°C
tagsüber und von bis zu -12°C in den Nächten. Die nächsten
Tage waren etwas wärmer und die Temperaturen hielten sich bei -4°C bis
-8°C.
Die Ausrüstung hat grösstenteils gehalten, was die
Hersteller versprechen (Schlafsackhersteller übertreiben meines Erachtens
aber gerne mit ihren Angaben). Wer eine ähnliche Tour vorhat oder sich für
Kälteetappen auf einer langen Tour vorbereiten will, findet in den folgenden
Texten ein paar praktische Hinweise.